Silvae horridae germaniae

„Wälder bedecken das ganze Germanien, sie verbinden die Kälte mit dem Dunkel.“ Plinius der Ältere Der Teutoburger Wald gilt seit der Romantik als deutsche Seelenlandschaft. Wälder wurden zur Metapher von Wildheit und imaginierter Natur. Doch schon in der Renaissance um 1500 wurde der Wald zur Ikone der Deutschen, die ihre Identität eng mit dem Wald […]

Saltus teutoburgiensis.

Der Fichtenstangenwald ist nicht der Wald der potentiell natürlichen Vegetation in diesem Breiten. Er wurde nach Kriegsende angepflanzt, um nach den Reparations-Rodungen durch die britischen Alliierten einen schnell wachsenden Bestand aufzubauen. Heute zeigt sich der Kiefernwald als sehr sturmanfällig und nicht klimastabil. Der Fichtenreinbestand ist ein Wald ohne Zukunft, den es so in 20 Jahren […]